Thema: Heinrich Heine

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Prof. em. Dr. Manfred Windfuhr über die Gründe pro Heinrich Heine

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Alter Zopf sei das, es sei Personenkult, es sei eine Reklameschrift......

Zur Person

Prof. em. Dr. Manfred Windfuhr nahm 1969 den Ruf der damaligen Universität Düsseldorf an, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1992 lehrte.
Neben seiner „normalen“ wissenschaftlichen Karriere als Literaturwissenschaftler und Hochschullehrer, gründet sich Windfuhrs Ruf in der Fachwelt in erster Linie auf seine Rolle als Herausgeber der historisch-kritischen Ausgabe der Werke von Heinrich Heine, die von 1973 bis 1997 in 16 Bänden im Verlag Hoffmann und Campe erschien. Bereits ein Jahrzehnt vor dem Erscheinen des ersten Bandes der Düsseldorfer Heine-Ausgabe war eine Arbeitsstelle für diese Edition eingerichtet worden, deren Leitung Prof. Windfuhr übertragen wurde. Neben der reinen Herausgebertätigkeit hat Windfuhr eine Biografie und mehrere Aufsätze über Heinrich Heine publiziert und maßgeblichen Anteil genommen an der Diskussion um die Namensgebung der Düsseldorfer Universität, die sich nach mehreren Anläufen erst 1988 für Heine entschieden hat.

Prof. Dr. Dres. h.c. Gert Kaiser über den Verlauf der Namensgebung

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Das ist ein Verstoß gegen geltendes Recht....

Zur Person

Von 1983-2003 war Prof. Dr. Dres. h.c. Gert Kaiser Rektor der Universität Düsseldorf. Unter seiner Ägide kommt es 1988 zur Umbenennung der Universität in Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ebenfalls unter seinem Rektorat entwickelt sich die Düsseldorfer Hochschule zu einer 5-Fakultäten-Universität.
Prof. Kaiser war von 1977 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2006 Inhaber des Lehrstuhls für Ältere Germanistik.
Unter anderem ist er seit 1988 Präsident des Wissenschaftszentrums Nordrhein-Westfalen, seit 2003 Vorsitzender der Dr. Meyer-Struckmann-Stiftung und Ehrenpräsident der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e.V..
Für seine langjährige Förderung der wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Japan und Deutschland, erhielt er die zweithöchste japanische Auszeichnung, den „Orden der Aufgehenden Sonne mit Sternen, goldenen und silbernen Strahlen“. Für Engagement um die Förderung der wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen zu Italien, wurde er zudem mit dem „Commendatore dell´Ordine al Merite della Repubblica Italiana“ ausgezeichnet. Neben etlichen anderen Auszeichnungen, ist Prof. Kaiser darüber hinaus Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse.

Prof. em. Dr. Lutz Geldsetzer über den Streit um Heine

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„Heinrich-Heine-Universität...ist das so eine Industriegründung?“  ...

Zur Person

Prof. em. Dr. Lutz Geldsetzer war ab 1963 wissenschaftlicher Assistent am Philosophischen Institut der damaligen Medizinischen Akademie und ab 1965 an der Universität Düsseldorf. Zwei Jahre nach seiner Habilitation erhielt er, 1969, die Stelle eines außerplanmäßigen Professors für Philosophie in Düsseldorf und lehrte dort von 1971 bis 2002 als Professor für Philosophie und war Leiter der Forschungsabteilung für Wissenschaftstheorie.
Prof. Geldsetzer wurde im Jahr 2002 pensioniert, führt aber seitdem seine Lehrtätigkeit an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf fort.
Er ist Mitbegründer und ehemaliger Mitherausgeber des Journal for General Philosophy of Science und Mitherausgeber der Werke von Jakob Friedrich Fries.

Prof. em. Dr. Manfred Windfuhr über die Ablehnung des Namens Heinrich Heine

923 Aufrufe

Ich stand damit mitten dem Rücken an der Wand. ...

Zur Person

Prof. em. Dr. Manfred Windfuhr nahm 1969 den Ruf der damaligen Universität Düsseldorf an, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1992 lehrte.
Neben seiner „normalen“ wissenschaftlichen Karriere als Literaturwissenschaftler und Hochschullehrer, gründet sich Windfuhrs Ruf in der Fachwelt in erster Linie auf seine Rolle als Herausgeber der historisch-kritischen Ausgabe der Werke von Heinrich Heine, die von 1973 bis 1997 in 16 Bänden im Verlag Hoffmann und Campe erschien. Bereits ein Jahrzehnt vor dem Erscheinen des ersten Bandes der Düsseldorfer Heine-Ausgabe war eine Arbeitsstelle für diese Edition eingerichtet worden, deren Leitung Prof. Windfuhr übertragen wurde. Neben der reinen Herausgebertätigkeit hat Windfuhr eine Biografie und mehrere Aufsätze über Heinrich Heine publiziert und maßgeblichen Anteil genommen an der Diskussion um die Namensgebung der Düsseldorfer Universität, die sich nach mehreren Anläufen erst 1988 für Heine entschieden hat.

Holger Ehlert über die Lager im Namensstreit

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Der Streit hat weltweit für Empörung gesorgt....

Zur Person

Der Germanist Holger Ehlert M.A. ist der Heinrich-Heine-Universität seit knapp drei Jahrzehnten treu. Derzeit ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit der Leitung und Koordination der Studierendenakademie KUBUS (Praxis- und Berufsorientierung) betraut. Als Autor und Herausgeber diverser Werke rund um Heinrich Heine und als ehemaliges geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Heinrich-Heine-Gesellschaft, gilt er als Kenner der Namensgebung.

Holger Ehlert über den Streit um Heinrich Heine

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Die Befürworter haben alles daran gesetzt, ein mediales Echo zu erreichen....

Zur Person

Der Germanist Holger Ehlert M.A. ist der Heinrich-Heine-Universität seit knapp drei Jahrzehnten treu. Derzeit ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit der Leitung und Koordination der Studierendenakademie KUBUS (Praxis- und Berufsorientierung) betraut. Als Autor und Herausgeber diverser Werke rund um Heinrich Heine und als ehemaliges geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Heinrich-Heine-Gesellschaft, gilt er als Kenner der Namensgebung.

Prof. em. Dr. Wilhelm Gössmann über die Abstimmung pro Heine

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Heine ist Dynamit und soll es bleiben!...

Zur Person

Prof. em. Dr. Wilhelm Gössmann wechselte 1980 im Zuge der Angliederung der Pädagogischen Hochschule Rheinland, Abteilung Neuss an die Universität Düsseldorf. Bis zu seiner Emeritierung 1991 lehrte und forschte er als Professor für deutsche Literatur.
Von 1973 bis 1983 war er zudem Vorsitzender der Heinrich-Heine-Gesellschaft und mitentscheidend am Prozess der Namensgebung beteiligt.

Dr. Rolf Kauffeldt als Staatsgast in Weimar

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Uns standen drei Moskwitschs zur Verfügung....

Zur Person

Der promovierte Germanist, Rolf Kauffeldt, war Anfang der siebziger Jahre in der Studentischen Selbstverwaltung engagiert, u.a. war er 1972/73 stellvertretender AStA-Vorsitzender und Mitglied des Satzungskonvents.
Dr. Kauffeldt arbeitet als Studiendirektor am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Duisburg und an einem Düsseldorfer Gymnasium; er ist Fachberater bei der Bezirksregierung Düsseldorf und Herausgeber diverser, meist literaturgeschichtlicher Publikationen sowie als Schulbuchautor tätig.

Prof. em. Dr. Dr. h. c. Hans-Joachim Freund über den Streit um Heine

791 Aufrufe

Persönlich bin ich der Ansicht, dass es nicht in der Linie der deutschen Universitätstradition liegt....

Zur Person

Prof. em. Dr. Dr. h. c. Hans-Joachim Freund war von 1977 bis zu seiner Emeritierung 2001 Professor für Neurologie an der Heinrich-Heine-Universität und Direktor der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Düsseldorf. Seine Hauptforschungsgebiete sind Motorik und motorisches Lernen, Tiefenstimulation des Gehirns (mit Prof. Volker Sturm) und funktionelle Bildgebung. 1982–2001 war er Sprecher zweier Sonderforschungsbereiche (SFB 194 und 200). 1990–1993 war er Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Vorsitzender der Senatskommission für Klinische Forschung der DFG. 2000 erhielt Hans-Joachim Freund gemeinsam mit den Thomas Brandt und Johannes Dichgans den Robert Pfleger-Forschungspreis für ihre grundlegenden Beiträge zur experimentellen und klinischen Neurologie. Seit 2003 ist er Konsiliarius am Forschungszentrum Jülich (Institut für Neurowissenschaften und Medizin, INM7) sowie am International Neuroscience Institute Hannover.

Prof. Dr. Dres. h.c. Gert Kaiser und die Bedeutung des Namens Heinrich Heine

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Durch diesen Namen hat die Universität einen Traum.  ...

Zur Person

Von 1983-2003 war Prof. Dr. Dres. h.c. Gert Kaiser Rektor der Universität Düsseldorf. Unter seiner Ägide kommt es 1988 zur Umbenennung der Universität in Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Ebenfalls unter seinem Rektorat entwickelt sich die Düsseldorfer Hochschule zu einer 5-Fakultäten-Universität.
Prof. Kaiser war von 1977 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2006 Inhaber des Lehrstuhls für Ältere Germanistik.
Unter anderem ist er seit 1988 Präsident des Wissenschaftszentrums Nordrhein-Westfalen, seit 2003 Vorsitzender der Dr. Meyer-Struckmann-Stiftung und Ehrenpräsident der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e.V..
Für seine langjährige Förderung der wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Japan und Deutschland, erhielt er die zweithöchste japanische Auszeichnung, den „Orden der Aufgehenden Sonne mit Sternen, goldenen und silbernen Strahlen“. Für Engagement um die Förderung der wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen zu Italien, wurde er zudem mit dem „Commendatore dell´Ordine al Merite della Repubblica Italiana“ ausgezeichnet. Neben etlichen anderen Auszeichnungen, ist Prof. Kaiser darüber hinaus Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse.

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