Massenuniversität

Spätestens Ende der 1970er Jahre scheint die Universität Düsseldorf bei der Studierendenschaft angekommen zu sein. So hat sich in den 13 Jahren zwischen 1965 und 1978 die Anzahl der StudentInnen von 1000 auf 8000 verachtfacht.

Die Aufnahme von Studierenden in den neuen Disziplinen beginnt  sich ab 1969 auf dem Weg zur Massenuniversität markant auszuwirken, als die Neuberufungen von Professoren einen ausreichenden Umfang erreichen.

Die in diesem Jahr gegründete Philosophische Fakultät sticht dabei besonders heraus, stellt sie doch ein knappes Jahrzehnt nach Ihrer Gründung fast die Hälfte der Studierenden.
Dies wirkt sich anfänglich allerdings nicht auf die Anzahl der Professoren aus. Zwar kann die Anzahl der Berufungen (H3 und H4) seit der Gründung nahezu verzehnfacht werden, jedoch stellt die Philosophische Fakultät dabei nur ein Zehntel der Professuren.
Da die Studierendenzahlen in der Folge immer weiter steigen, aber weder die Zahl der Dozenten, noch die Fläche der Gebäude ausreichend erhöht wird, ist in den 1980er Jahren der Weg zur Überfüllung vieler Hörsäle unvermeidlich.

Quelle: HHU

01
Okt
1978
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