Universitäts- und Landesbibliothek

1970 schenkt die Stadt Düsseldorf ihrer neuen Universität die alte Landes- und Stadtbibliothek. Die Universität verfügt so sehr schnell über reichhaltige geisteswissenschaftliche Buchbestände.
Für die aus der Schenkung erwachsende Universitäts- und Landesbibliothek, kurz ULB, gibt es eigentlich kein exaktes Gründungsdatum. Mit der 1970 durchgeführten Übernahme der ehemaligen Landes- und Stadtbibliothek durch die Universität und der damit einhergehenden Zusammenlegung mit der Zentralbibliothek der ehemaligen Medizinischen Akademie wird jedoch der Grundstein für das einschichtige Bibliothekssystem der Universität gelegt.

Die Düsseldorfer Landes- und Stadtbibliothek ist somit der älteste Teil der Universität; ihre Gründung als Öffentliche Bibliothek im Jahr 1770 geht auf den Kurfürsten Karl Theodor zurück.

Im 19. Jahrhundert wird sie Königlich Preußische Landesbibliothek. 1904 übergibt der preußische Staat sie als Landes- und Stadtbibliothek an die Stadt Düsseldorf, die sie wiederum 1970 als Grundstock der geisteswissenschaftlichen Buchbestände an das Land zurückgibt.

Diese lange Vorgeschichte weist einen wesentlichen Unterschied zu den Bibliotheken anderer Universitätsneugründungen der 1960er Jahre auf:
In Düsseldorf ist als bedeutender Standortvorteil für Forschung und Lehre ein reichhaltiger, bis ins 8. Jahrhundert zurückgehender Altbestand verfügbar – ein bibliothekarischer Schatz, der aus den klösterlichen Sammlungen der rheinischen Metropole hervorgegangen ist.

Quelle: ULB

01
Apr
1970
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