Die Anfänge des Namensstreits

Obwohl Heinrich Heine als Namenspatron der neuen Universität von Beginn an zumindest als Gedankenspiel im Raum steht, kommt es in dieser Frage erst 1968 zum Konflikt.
Ende Oktober 1968 unterschreiben 122 Angehörige der Universität eine vom designierten Lehrstuhlinhaber für Germanistik, Prof. Dr. Manfred Windfuhr, und weiteren Kollegen initiierte Umfrage für eine Benennung nach Heinrich Heine.
Rektor und Senat lehnen jedoch eine solche Namensgebung entschieden ab.

Damit scheint der Vorstoß inneruniversitär gescheitert, zumal die Studierenden ebenfalls in einer vom AStA organisierten Umfrage gegen die Benennung nach Heine stimmen. Da die Entscheidung aber von einem Gremium getroffen wird, das vielen nicht als repräsentatives Universitätsorgan erscheint, regen die Befürworter eine Diskussion auf breiterer Ebene an.

Quelle:  ULB

25
Okt
1968
*/ ?>