Düsseldorfer Schwesternschaft

Seit dem Jahr 1912 sind in den Krankenanstalten die nicht-konfessionellen Schwestern des Roten Kreuzes als Pflegerinnen tätig. Sie bilden einen eigenen Verband, die Städtische Schwesternschaft vom Roten Kreuz in Düsseldorf.

Damit ergibt sich eine für die damalige Zeit ungewöhnlich fortschrittliche Konstellation. In Düsseldorf rückt die Krankenpflege in die Nähe eines eigenen Berufsbildes. Im Gegensatz dazu wird die Krankenpflege in weiten Teilen des Deutschen Reiches noch überwiegend als „christliche und spezifisch weibliche Liebestätigkeit“ angesehen.

Quelle: HHU

08
Dez
1912
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